Diese Analysen werden im Rahmen der Freigabe von Kfz-Komponenten (Fahrgastraum) für Automobilhersteller wie Volkswagen oder PSA durchgeführt, um die immer strengeren gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Sie erfolgen in Form von Gasphasenchromatografie (GC). Dazu wird die Probe in einer versiegelten Flasche mäßig erwärmt, um einen Teil der darin enthaltenen flüchtigen Stoffe zu verdampfen. Daraufhin wird eine Fraktion dieser Dämpfe durch Gasphasenchromatografie getrennt und mit einem FID-Detektor oder Massenspektrometer (MS) quantitativ bestimmt.
Das Gerät wird dabei mit Standardlösungen von Azeton in Butanol kalibriert. Der Gesamtgehalt an organischen Verbindungen (TCOV) wird anhand des Gewichts der Probe und der Oberfläche der Spitzen auf dem Chromatogramm bestimmt.
Das CETIM-CERMAT bietet ein umfassendes Programm von diesbezüglichen Prüfungen an